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Ich bin relevant

Mario Rühs – Eventkoch und Caterer

Stell dir vor, du stehst in der Küche und freust dich darauf, etwas Leckeres zu kochen. Dein Lieblingsrezept liegt bereit. Du lässt nach und nach die schmackhaften Zutaten in die Pfanne gleiten. Es brutzelt und dampft ganz vertraut. Das Wasser läuft dir im Mund zusammen. Und nun stell dir vor, du trägst die gesamte Zeit eine FFP2-Maske! Den Geruch der Leckereien nimmst du gedämpft wahr. Zum Abschmecken musst du immer die Maske herunterziehen. So geht es Mario Rühs aktuell permanent, wenn er seine Tätigkeit ausübt. Mario ist als Event-Koch tätig. Wenn er nicht kochen und nicht riechen kann, wie soll er ordentlich arbeiten können? „Koch machst und bist du aus Leidenschaft, nicht mal eben so. Es ist extrem anstrengend und die Arbeitszeiten verlangen dir einiges ab. Doch es ist genau das, was ich immer machen wollte. Kochen ist für mich Kunst. Gutes Essen ist meine Passion. Ich habe schon sehr früh in meiner Kindheit mit dem Kochen angefangen. Es begleitet mich mein ganzes Leben lang und ich kann mir nicht vorstellen, etwas anderes zu machen. Als Event-Koch habe ich nun meine absolute Berufung gefunden. Ich liebe es, Menschen mitzunehmen und zu unterhalten. Ich animiere sie dazu, sich mit gesunder Ernährung auseinanderzusetzen. Einfaches und geniales Kochen, das möchte ich den Leuten näherbringen. Und ich liebe die Freiheit und Eigenverantwortung als Selbstständiger, das gehört für mich zur Lebensqualität dazu.“ Seit über 30 Jahren ist er bereits in dem Business tätig. Er hat in Bars und Kneipen gearbeitet und hatte ein eigenes Restaurant. Nun ist er ein erfolgreicher Event-Koch und besitzt eine Catering-Firma. Seine Koch- und Grill-Kurse sind stets ausgebucht. Für Messen und Events ist er in ganz Deutschland unterwegs. Auf verschiedenen Veranstaltungen, wie bspw. dem jährlichen Koch-Event mit dem Ministerpräsidenten Sachsen-Anhalts, kommen dabei sogar Spendengelder für gute Zwecke zusammen. Auch diese Veranstaltungen konnten im letzten Jahr nicht stattfinden. Sein letztes großes Event war am 12. März 2020. Seither muss Mario kreativ werden, um beruflich überleben zu können. Er hat viel ausprobiert: Essen in der Box. Home Cooking Events. Gans to go zu Weihnachten. „Das rechnet sich natürlich hinten und vorne nicht. Viele Kollegen arbeiten deshalb auch mittlerweile fachfremd, auf der Baustelle oder helfen in den Impfzentren aus. Das ist extrem frustrierend. Ich habe so viele Jahre hart gearbeitet und bange nun um meine Existenz. Nicht, weil ich schlecht gewirtschaftet habe, sondern wegen der Pandemie und des Lockdowns. Das macht mich wütend. Als Einzelschicksale sind wir viele, doch wir haben keine Lobby. Für uns macht sich keine Gewerkschaft stark, deshalb ist es für das System recht einfach, uns auszublenden.   Ich habe sehr lange versucht, dem Ganzen positive Effekte abzugewinnen. Im Sommer habe ich viel Zeit mit meinem Kind verbracht und dafür bin ich auch dankbar. Doch nun muss eine Perspektive her, eine vernünftige Strategie. Ich will weitermachen. Aber wenn immer nur alles stillgelegt, abgesagt und verschoben wird, geht mir die Motivation verloren. Noch so ein Jahr wie das letzte und die Gastronomie ist komplett kaputt.“ Das Hangeln von Lockdown zu Lockdown gefährdet nicht nur viele Branchen, sondern ist auch schädlich für das Gemüt der Menschen. „Gegessen wird ja immer, doch das Wie und Wo hat sich stark relativiert. Die Menschen brauchen wieder Highlights. Sie haben ein Recht auf ihre Freizeit und ein Recht darauf, die Seele baumeln zu lassen - nicht nur in den eigenen vier Wänden. Ich persönlich habe so richtig Bock auf Kontakt mit Menschen. Mir fehlen meine Veranstaltungen. Was ist das Leben ohne Feiern? Ich vermisse es, gemeinsam mit anderen zu kochen und zu kommunizieren. Mir fehlen die Anekdoten, das Entertainment, das Glücklichmachen.

Ich bin relevant.

Was ich tue, ist von Bedeutung.

Ich schenke den Menschen kulinarische Highlights.

Ich stehe für Lebensstandard, Qualität und Freude.

Ich bringe Menschen zusammen.

Ich verbinde Entspannung mit gutem, gesundem Essen.

Ich bin Gemeinschaftskultur. 

Ich bin relevant.“